... ich bin wieder ganz außer Atem: Diese Frage stelle ich mir oft; und nicht nur, weil ich gerade eine anstrengende Treppe nach oben gestiegen bin. Ich habe das Gefühl, aus dem Hamsterrad, des Agierens heraustreten zu wollen. Aber wie kann dieses gelingen? Wir können nicht „nicht atmen”!
Es ist der Atem, der uns bewegt, ausbalanciert und direkten Einfluss auf unsere Stimme und Stimmung ausübt. Erst, wenn wir den Atem als nicht ausreichend empfinden oder wir besonderen körperlichen Belastungen, aber auch Freude, ausgesetzt sind, wird er bewusst wahrgenommen. Immer reagiert unser Körper unmittelbar. Und unsere Stimme ebenso.
Der berufliche Alltag  in pädagogischen Berufen ist vielfältig und komplex; er erfordert  ein hohes Maß an  Kreativität, Flexibilität und Durchsetzungsvermögen.
Während die Hände etwas zeigen, die Stimme einen Sachverhalt erklärt, seitwärts ein Geräusch gehört und gleichzeitig eine Bewegung aus den Augenwinkeln wahrgenommen wird, sind die Gedanken bereits mit der nächsten Aufgabe beschäftigt.
Der Workshop Atem-Stimme-In Balance und in Bewegung möchte die Teilnehmenden befähigen, die Zusammenhänge von Atemfunktion und Stimme, sowie die Fähigkeit warnende Empfindungen, wie Muskelverspannungen oder Heiserkeit wahrzunehmen, zu erkennen und dem Körper Freiräume anzubieten, um nachhaltig regenerativ einschreiten zu können sowie achtsam und situativ mit diesen umzugehen. 

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